Wein und Kultur im ältesten Weinort Deutschlands

Millimeter fr Millimeter in die Mosel


Neumagen-Dhron. Das Neumagener Weinschiff ist wieder im Wasser. Bevor an Ostern die Saison  so richtig startet, wartet noch eine tonnenschwere Arbeit auf die Mitglieder des Fördervereins. Von Petra Willems

Gisela Stratmann ist begeistert. „Mensch, das ist ja Wahnsinn“, sagt die Radfahrerin aus Warstein (Nordrhein-Westfalen), die gemeinsam mit ihrem Mann Werner an der Mosel Urlaub macht. Zufällig ist das Paar aus Bernkastel-Kues kommend auf dem Radweg an der Halle vorbeigefahren, in der die Stella Noviomagi, der Nachbau des berühmten Neumagener Weinschiffs, im Winter lagert. Und just als die Stratmanns am Montag an dieser Halle vorbeifuhren, wurde das Holzschiff aus der Halle gezogen, um kurze Zeit später ins Wasser gelassen zu werden. „Ich habe immer nach rechts auf die Mosel geschaut in der Hoffnung, das Weinschiff zu sehen. Und da steht es auf einmal auf der linken Seite“, sagt sie. Spontan hat das Paar dann angehalten und sich das Zu-Wasser-Lassen des etwa 18 Meter langen Holzbaus angeschaut.

 

Über den Winter wird die Holzkonstruktion Jahr für Jahr fit für den Sommer gemacht. „Bis jetzt sind seit Januar knapp 300 Stunden an Arbeit zusammengekommen“, erklärt Willi Herres vom Förderverein Neumagener Weinschiff. Die Mitglieder des Vereins haben das Schiff komplett abgeschliffen, neu lackiert, einige Holzteile ausgetauscht, den Rumpf mit Spezial-Beschichtung gegen Algenbefall gestrichen, die Motoren und die Technik überprüft und so weiter. Zudem hat das Schiff in diesem Jahr einen neuen Kopf bekommen. „Es ist der erste neue Kopf, seit das Schiff gebaut wurde“, sagt Herres. Zusätzlich zu den Arbeitsstunden fördert der Verein den Erhalt des Schiffs auch finanziell. Unterstützung bekommen die Ehrenamtlichen unter anderem mit „Hilfe, Wissen und Erfahrung“ durch Robert Mattern vom Yachthafen in Neumagen-Dhron, seinen Mitarbeitern und von Hans Jüngling, der im Dorf eine Schreinerei betreibt.

Rund 15 Minuten dauert es, bis das Schiff Schritt für Schritt, Millimeter für Millimeter auf einem Anhänger per Traktor aus der Halle gezogen wird, etwas weniger Zeit braucht es, den Kahn in der etwa 50 Meter entfernten Mosel ins Wasser zu lassen. „Richtig gut sieht sie aus dieses Jahr“, sagt Jürgen Nilles, im Förderverein zuständig für die Finanzen.

Bevor die ersten Gäste an Ostern mit der Stella fahren, müssen an diesem Dienstag noch rund fünf Tonnen Steine in den Rumpf geladen werden, um das Schiff stabil auf der Mosel zu halten. „Sie müssen sich vorstellen, wenn 30 Menschen auf der einen Seite einsteigen, kippt das Boot“, sagt Herres. Schon die Römer hätten den Rumpf beladen, um das Schiff zu stabilisieren, sagt er. „Auf der Hinfahrt mit Ladung, auf der Rückfahrt mit Steinen.“

Etwa 250 Fahrten macht die Stella Noviomagi, der Stern von Neumagen, pro Jahr, berichtet Dieter Heinz, Schriftführer des Fördervereins und neben Schiffsführer Albert van der Lende der erste, der in diesem Jahr mit der Stella auf der Mosel fährt.

Im Schnitt werden acht- bis zehntausend Menschen pro Saison damit befördert, sagt er.

Obwohl der Wassergang des Schiffs, das im September 2007 zum ersten Mal über die Mosel fuhr und seit der Saison 2008 offiziell für Gäste zur Verfügung steht, zur Routine gehört, ist Willi Herres erleichtert, als die Stella Noviomagi Wasser unterm Kiel hat und selbstständig losfährt. „Ich bin immer wieder froh, wenn der Kahn im Wasser ist“, sagt er und lacht.

Froh, das sind auch Gisela und Werner Stratmann. „Da hast Du Dir aber ein schönes Highlight für mich ausgesucht“, sagt Werner Stratmann zu seiner Frau, als die Stella Noviomagi sich auf den Weg zu ihrer Anlegestelle am Yachthafen macht, wohin die Stratmanns kurze Zeit später ebenfalls mit ihren Rädern hinfahren und wo die Stella Noviomagi bereits von weiteren Gästen erwartet wird.

Eine Fotostrecke des Wassergangs des Römerweinschiffs Stella Noviomagi finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de (Quelle: Trierischer Volksfreund)

 

Neumagen-Dhron ist erreichbar!


Wir wissen um die ungünstige Baustellensituation und leider kommen derzeit einige Baustellen zusammen, daher nun ein aktueller Ortsplan.
Die rot markierten Straßen sind derzeit gesperrt. Alle anderen Straßen sind frei und gut befahrbar. Nutzen Sie die vielen kostenlosen Parkplätze (grün markiert)  im Ort und besuchen Sie weiterhin die ortsansässigen Betriebe, Café´s und Restaurants.
Bei weiteren Rückfragen sind wir gerne für Sie da.

Bunter Zug in engen Gassen


Neumagen-Dhron. Trotz Regenschauer starteten die Fastnachtsjecken in Neumagen-Dhron ihren Umzug in den engen Gassen des Ortsteils Dhron. Von dort aus schlängelten sich bunte Wagen- und Fußgruppen durch den Ort und feierten ausgelassen Karneval.(Quelle: Trierischer Volksfreund)

Die Mhnen strmen das Rathaus


Gute Laune beim Frhlichen Steuermann


Neumagen-Dhron. Flotte Gardemädchen und eine tolle Mischung aus Wortbeiträgen und Gesang begeistern die Gäste.

Als Einstimmung in die Sitzung der Karnevalsgesellschaft „Fröhlicher Steuermann“ tanzte die Gruppe Maxi Motion einen akrobatischen Hip-Hop-Dance. Der Prolog des Fröhlichen Steuermanns beschäftigte sich mit den vielen Baustellen und der farblichen Zoneneinteilung des Ortes. Höhepunkte waren zwischen den Darbietungen die verschiedenen Kinder-Tanzgruppen und die Prinzengarde der KG.

Klaus Leitzgen erzählte als Märchentante gekonnt vom Dorfgeschehen. In Neumagen-Dhron ist ein großer Schatz vergraben. Deshalb sind in fast allen Straßen die Bagger fleißig auf der Suche. Reini Philipps erklärte: „Früher waren Neumagen und Dhron getrennt, dann kam die Kommunalreform  und hat beide Orte zusammengefügt. Jetzt haben die Bagger die beiden Orte wieder getrennt. Das war nicht gut, denn man hat erkannt, ohne die Dhroner geht es nicht. Hedi Klären, die Frau für die Welt, will bei der nächsten Bürgermeisterwahl antreten. Sie hatte die passenden Argumente als elegante Dame und als burschikoser Mann nach dem Motto: „Man muss nix gelernt haben, aber dabei kann man noch viel Geld verdienen.“

Die Pedschesträder präsentierten sich frisch, frech, fröhlich und begeisterten mit bekannten Melodien und Texten aus dem Dorfgeschehen. Bei dem Lied über „Reinis leuchtendes Herz in der Held“ tobte der Saal. Es folgte die ZDF Hitparade mit „Dieter Thomas Heck“. Die Prinzengarde präsentierte mit viel Akrobatik gekonnt ihren Gardemarsch. Wie beweglich „alte Damen“ sein können, das stellten die Residancien unter Beweis. Sie wurden von einer Trainerin so fit gemacht, dass sie im Anschluss einen flotten und dynamischen Tanz auf das Parkett legen konnten. Mit dem Sketch „Der Sechserpack vom Arbeitsamt“ begeisterten dynamische junge Ladys und ein junger Mann das Publikum. Das Männerballett begeisterte als „Retter“ für einen alten Rentner mit Herzstillstand. Sexy Krankenschwestern holen ihn ins Leben zurück und legen mit dem „Wiederbelebten“ einen heißen Tanz auf die Bühne.

Zum großen Finale brachten die Pedchesträder gemeinsam mit allen Akteuren des Abends den Saal zum Kochen.

Mitwirkende: Maxi Motion: Dario Böhlinger, Helli Fass, Leon Hoffmann, Marielle Junk, Kaufmann Jana, Alina Kohlbacher, Livia Kriegelstein, Paul Lehnert, Sam Lehnert, Edda Schmitt, Ines von Scotti, Frieda Schwab, Trainerin: Jenny Esseln; MINI - Garde: Muntas Aidid, Sina Engel, Leni Heinrichs, Ola Krywosz Lena Lübeck, Franziska Matheus; Alina Neuss, Sophie Leitzgen, Malwina Sobczyk, Maya Czyz, Marie Zenzen, Trainer: Bianca Leitzgen, Nina Matheus; MIDI-Garde und Schowtanz „Regenbogenfarben“ Laura Böhler, Nicole Fuchs, Lilli-Ann Karl, Hanna Klein, Maja Kywosz, Merle Lemmermeyer, Julia Meyer, Alina Schmitz, Kisha Schreieck, Theresa Später. Trainer: Sophie Böhler, Claidia Böhler; Maxi – Garde: Ines da Motta von Scotti, Jule Thömmes, Katharina Görgen, Klara Bollig, Lola Sledsens, Maya Bollig, Michelle Falkenburg, Nele Bohr, Senay Evertz, (Theresa Später, hat immer fleißig mittrainiert) Trainer: Sabine Zenzen, Michelle Herrmann; Prinzengarde: Michelle Herrmann, Meret Becker, Sophie Schultz, Kathleen Greis, Sophie Böhler, Ani Barboui, Elena Monzel Trainer: Sophie Schultz, Michelle Herrmann; Vorträge: Martina Heintz – Prolog (Steuermann, wie immer), Klaus Leitzgen – Märchentante Reini Philipps – Dorfgeschehen´Hedi Klaeren;Sketche: Residancien: „Seniorensport“; Da Motta-von Scotti Monica, Eickenberg Karin, Everts Iris, Falkenburg Petra, Heinrichs Anne, Leitzgen Bianca, Zenzen Sabine; Der sechser Pack vom Arbeitsamt: Böhler Sophie, Greis Kathleen, Herrmann Michelle, Schultz Sophie, Zenzen Sabine, Niclas Bollig; Sketch – die Hitparade: Dirk Doppelhamer, Trudi Engel, Steinbrecher Michaela, Görgen Sandra, Carmen Maringer- Lemmermeyer, Hedi Klären, Mario Klären, Kaisa (Katharina) Padewska, Alfons Schmitz; Technik: Leon Matheus; Gesang: de Pedschesträder; Martin Schultz, Uwe Felzen, Jürgen Leitzgen, - neue Besetzung. Achim Felzen, Stefan Rogowski; Männerballett: Christian Falkenburg, Jannik Klaeren, Martin Eifel, Sebastian Leitzgen, Thomas Klaeren, Stefan Kupp, Simon Greis, (Christian Böhmer), Trainerin; Magdalena Leitzgen; Ton- und Bühnentechnik: Rüdiger Schwarz, Achim Felzen, Michael Leitzgen; Elferrat: Präsident: Jürgen Schimpchen, Alfred Helberstett, Dirk Doppelhamer, Thomas Klaeren, Maurice Klaeren, Alfons Schmitz, Sebastian Leitzgen, Otmar Görgen, Lars Görgen, Mario Klären, Dieter Heintz. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

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